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Monat: Juni 2018

MONATSSPRÜCHE JUNI UND JULI 2018

MONATSSPRÜCHE JUNI UND JULI 2018

Monatsspruch Juni 2018

Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige,
ohne es zu ahnen, Engel beherbergt.

Hebräer 13,2

Monatsspruch Juli 2018

 Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe!
Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist, den HERRN zu suchen,
bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt!

Hosea 10,12

 

Gedanken zu den Monatssprüchen

Dass es Gott ein Anliegen ist, wie wir unser menschliches Miteinander gestalten – darauf weisen uns die Monatssprüche für Juni und Juli hin. Der erste richtet den Blick auf unsere „Häuser“. Sind unsere Türen offen? Gastfreundschaft hat in der Bibel eine hohe Qualität. Das Alte Testament kennt sogar so etwas wie eine Pflicht zur Gastfreundschaft, vor allem gegenüber dem Fremden. Wer fremd ist, wer „nur“ zu Gast ist, ist nicht Zuhause und damit in besonderer Weise bedürftig. Die meisten werden dieses Gefühl selbst schon einmal erlebt haben. Es ist anstrengend, an einem Ort zu sein, wo man nicht per se dazu gehört, wo man abhängig ist von dem Wohlwollen anderer. Auch Israel musste diese Erfahrung immer wieder machen – in Ägypten und später im Exil. Wie gut fühlt es sich aber an, wenn es jemanden gibt, der einen einlädt, hereinlässt und umsorgt. Dann kann man wieder auftanken und im besten Fall zur Ruhe kommen. Denjenigen, der Gastfreundschaft übt, kostet es oft nicht viel, doch welch ein Segen kann daraus entstehen!

Der Vers aus dem Buch Hosea ermutigt uns dazu, immer wieder neu für Gerechtigkeit in unserer Welt einzustehen. „Pflügt ein Neues“ heißt es. Lasst gestern hinter euch und fangt von vorne an. Lasst euch nicht entmutigen von all‘ dem, was in der Vergangenheit falsch gemacht wurde. Noch ist es an der Zeit einen Unterschied zu machen. Noch sind wir gefragt. Eine solche Perspektive fordert heraus. Was kann der Einzelne tun, um „Gerechtigkeit zu säen“ und „nach dem Maß der Liebe zu ernten“? Vielleicht müssen es ja gar nicht immer die ganz großen Dinge sein. Vielleicht fängt es schon im Kleinen an. Gott möchte, dass wir fair miteinander umgehen; dass wir gerade diejenigen, die Fürsorge benötigen, nicht im Stich lassen. Wie gut, dass er uns damit nicht allein lässt!

Herzliche Grüße     Eure Marion Wunderlich